Thomas Imbusch
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Seit gut einem Jahr brennt ein überdimensionaler Molteni-Herd in einem denkmalgeschützten Loft an den Elbbrücken. Dahinter komponiert Thomas Imbusch die Menügänge zu unterschiedlichen Akten vor den Augen seiner Gäste, die in einem 360-Grad-Radius um den Schauplatz herumsitzen. Statt steriler Flüsteratmosphäre wird der Restaurantbesuch zum authentischen Erlebnis mit allen Geräuschen, Gerüchen und Emotionen. Bei der Wahl seiner Lebensmittel ist Imbusch radikal wie konsequent - der Speiseplan richtet sich nach dem Angebot der Natur. Sein Know-How in Sachen Qualität ist dabei eines der größten in Deutschland. Auf Pinzettenkunst verzichtet der 31-jährige und setzt auf schlichte Küche. Hier trifft Logik auf Sinn, die Einfachheit liegt in der Komplexität. Wasser kocht bei 100 Grad und der Ofen steht auf 200 Grad. Für seinen Interpretationsgeist mit klarem Fokus auf das Lebensmittel erhält Thomas Imbusch bereits im ersten Jahr diverse Auszeichnungen, u.a. einen Michelinstern.